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Photovoltaik:
Solar- Energie zum Nulltarif ! !
Die Vorteile einer
Solarstrom- Anlage liegen auf der Hand.
Je nach Standort und
Sonneneinstrahlung kann eine solche Solaranlage eine gute
Rendite erwirtschaften. Das ermöglicht das so genannte EEG (
Erneuerbare Energien Gesetz), das jedem Besitzer einer
Photovoltaik- Anlage für einen Zeitraum von 20 Jahren eine
gesetzliche Einspeisevergütung garantiert. Das bedeutet: Jeder
der seinen Solarstrom in das Stromnetz einspeist, bekommt dafür
einen festen Preis, damit sich der Bau der Anlage zur
Stromgewinnung auch lohnt.

Das ist richtig Heiß:
Mit dem Lächeln der Sonne Strom gewinnen !
Die Möglichkeiten bei
der Anwendung der Photovoltaik sind sehr vielfältig und sichern
die Energieversorgung für den kleineren Einzelverbraucher, oder
auch von ganzen Solar- Siedlungen. Die modernen Anlagen sind
technisch ausgereift und halten länger als jede andere Technik
zur Energiegewinnung. Mit einer Photovoltaik- Fläche von nur ca.
30 Quadratmetern, lässt sich bei guten Bedingungen der gesamte
Energieverbrauch (Strom) eines durchschnittlichen Haushalts
erzeugen. Theoretisch würden etwa 2 Prozent der Gesamtfläche von
der Bundesrepublik Deutschland genügen , um mit der heute
verfügbareren Solartechnik die gleiche Menge an elektrischen
Energie zu ernten, die das Land insgesamt pro Jahr benötigt.
Die heutigen
Photovoltaik- Anlagen können netzgekoppelt oder auch unabhängig
vom Netz betrieben werden. Die an das Netz gekoppelten Anlagen
auf dem Hausdach, an der Fassade oder im freiem Feld speisen den
erzeugten Strom in das Netz des örtlichen Energieversorgers.
Netzunabhängige Solar- Anlagen (Inselanlagen), sind meist in
Regionen in Betrieb, wo eine Energieversorgung nur mit hohen
Kosten und viel Aufwand möglich wäre.
Wie funktioniert die
Solarzelle ?
Aus Licht wird Strom -
ohne jeden Verschleiß und ohne Abfälle. Möglich macht dies die
Photovoltaik, deren Grundprinzip 1839 der französische Physiker
Alexander Edmont Becquerel entdeckte. Technisch genutzt wird
dieser Effekt in Solarzellen, die ihrerseits in Solarmodule
eingebaut werden. Die mechanisch belastbare Konstruktion eines
Moduls schützt die sehr dünnwandigen Solarzellen vor dem Bruch,
außerdem ist die Montage der großformatigen, elektrisch fertig
verdrahteten Module deutlich einfacher als der Umgang mit den
kleinen Einzelellen, die meist nur rund 10 Zentimetern
aufweisen.
Grundstoff für die
Produktion ist Silizium, eines der häufigsten Elemente der
Erdrinde. Verwendet wird meist gereinigter Quarzsand, der in der
Solarzelle in zwei Schichten eingesetzt wird. Jede dieser
Schichten enthält geringe, gezielt eingebrachte Verunreinigungen
aus zum Beispiel Bor und Phosphor, mit denen die elektrische
Eigenschaft des Materials beeinflusst wird. An der Grenze
zwischen den beiden Siliziumschichten bildet sich dann ein
elektrisches Feld.
Fällt Licht auf die
Solarzelle, werden Elektronenbewegungen an dieser Grenzschicht
hervorgerufen - in der Folge fließt bei Anschluss eines
Verbrauchers Strom. Mittels Leitfäden wird dieser Strom aus der
Zelle zu einem Verteiler geleitet.
Der Wirkungsgrad einer typischen Solarzelle
beträgt etwa 1 bis 1,5 Watt, dieses entspricht einem
Wirkungsgrad von etwa 10 bis 15 Prozent der einfallenden
Sonnenenergie.
Der photovoltaische
Effekt:
Albert Einstein erhielt
1921 den Nobelpreis für die Deutung des photovoltaischen
Effekts.
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung vom Sonnenlicht in
elektrischen Strom.
Der Kostenfaktor "Silizium":
Die Kosten für Siliziumzellen sind noch recht
hoch. Daher experimentieren diverse Firmen mit anderen
Materialen, die ebenfalls die Elektronen bei Sonneneinstrahlung
zum Schwingen bringen können. Die Firma
Nanosolar
hat einen Siliziumersatz aus leitenden Materialien gefunden.
Dieser Ersatzstoff wird in flüssiger Form hauchdünn auf eine
Trägerfolie aufgebracht. Die Kosten der Solarfolie sollen
bedeutend günstiger sein. Nanosolar wird in Kürze mit der
Massenproduktion beginnen.
Ausgehend von der Solarfolie kann man nur erahnen, wie effektiv
es in Zukunft sein wird, Sonnenenergie "einzufangen". Man denke
nur an die unendlich vielen Häuserfronten, Fassaden oder Dächer.
Die Folie wird Teil des Ganzen und es ist dann nur noch eine
Frage der Zeit bis man Solarfarbe auf die Fassade aufbringen
kann.
Wir können es schon jetzt nicht erwarten!
In kürze weitere
Themen:
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