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Energie Nachrichten und News !


Die Heizungsumstellung auf Brennwerttechnik und Solarthermie lohnt sich.

Wer bislang mit der Modernisierung seiner verwalteten Heizungsanlage gewartet hat, sollte jetzt aktiv werden. Denn die Bedingungen sind günstig: Wer jetzt modernisiert, profitiert nicht nur durch die Brennstoff-Einsparung, die bis zu 40% beträgt, sondern er bekommt außerdem Geld vom Staat dazu. Das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums zugunsten erneuerbarer Energien ist um ein attraktives Fördermodul ergänzt worden. Wer eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung kauft und zusätzlich sein altes Heizgerät gegen einen Brennwertkessel austauscht, profitiert von einem höheren Zuschuss. Solarthermische Kombianlagen in Verbindung mit einem modernen Öl- oder Gas-Brennwertkessel bieten sowohl im Neubau als auch bei Modernisierungen eine bedarfsgerechte und sehr wirtschaftliche Wärmeversorgung. Zusätzlich zur Basisförderung von 105 Euro pro angefangenem Quadratmeter Solarkollektorfläche erhalten die Anlagenbetreiber einen „Altkesselbonus" in Höhe von 750 Euro. Der Anspruch auf diese Kombiförderung gilt auch, wenn innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten ein Brennwertkessel mit einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung installiert wurde. Aufgrund des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung vom 7. April 2006 können alle handwerklichen Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten am Haus, in der Wohnung und auf dem Grundstück abgesetzt werden. Dazu zählt auch die Erneuerung von Heizungsanlagen. Gefördert werden die Arbeitskosten bis zu einer Bremsungsgrenze von 3000 Euro (einschließlich Mehrwertsteuer). So können bis zu 600 Euro (20 Prozent) eingespart werden. Die Heizungsmodernisierung bewirkt einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch. Im Vergleich zur alten Heizung verbraucht die Kombianlage bis zu 40 Prozent weniger Heizöl oder Gas. Drei Viertel dieses Energiesparpotenzials ergeben sich schon durch die Umstellung auf ein Brennwertgerät. Wegen der geringen Gesamtinvestition ist Öl- oder Gas-Brennwerttechnik die wirtschaftliche Lösung, um Energie und somit Heizkosten zu sparen. Die neue Kombinationsförderung im MAP für erneuerbare Energien ist bis 30. Juni 2008 befristet. Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt werden, entsprechende Formulare sind auch online über www.bafa.de erhältlich.
 


Erneuerbare Energien sollen zur Schlüsselbranche werden

Traumhafte Wachstumsraten und einen Ausbau der weltweiten Führungsrolle erwartet die Branche erneuerbarer Energien im Kampf gegen den Klimawandel. Bis 2020 würden sich die Arbeitsplätze im Sektor der erneuerbaren Energien in Deutschland von derzeit rund einer knappen Viertelmillion mehr als verdoppeln, sagte der Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Hermann Albers, am Dienstag auf der Hannover Messe. Ihre Exporte mit aktuell 8,5 Milliarden Euro werde die Branche bereits bis 2010 verdoppeln können. Mittelfristig könne das Exportvolumen sogar die Werte der deutschen Automobilindustrie erreichen.

In der Branche herrscht Aufbruchsstimmung. Die Firma Enercon geht davon aus, dass allein mit mehr Effizienz an den bestehenden Standorten der Windkraftgewinnung ein Fünftel des deutschen Energiebedarfs gedeckt werden könne. Enercon ist nach eigenen Angaben der führende deutsche Hersteller für Windkraftanlagen. Mehr Standorte müssten dafür nicht geschaffen, sondern lediglich die alten Anlagen ersetzt werden, sagte Firmensprecher Andreas Düser. Eine moderneAnlage leiste so viel wie drei alte. «Langfristig gesehen können regenerative Energien 100 Prozent des Bedarfs decken." Die große Herausforderung sei es, regenerative Energien aufeinander abzustimmen und zu vernetzen.

Auch das Potenzial der Biogastechnologie sei noch lange nicht ausgeschöpft, hieß es am Stand des Biogasanlagen-Herstellers MT- Energie. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe sprach sich für eine flexiblere Besteuerung der Biokraftstoffe aus. Die Steuern darauf müssten den Kosten der Rohstoffbeschaffung kontinuierlich angepasst werden, um Biokraftstoffe gegenüber herkömmlichem Benzin und Diesel konkurrenzfähiger zu machen.

Quelle: verivox.de


Die Phoenix SonnenStrom AG erhält den größten Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte

Die Phönix SonnenStrom AG hat mit 60 Beteiligungsgesellschaften der KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL) Verträge über die schlüsselfertige Errichtung von SonnenStrom Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 6,5 Megawatt (MW) geschlossen. Das Projekt wurde von der Phönix-Gruppe zusammen mit einem spanischen Partner entwickelt. Mit 37 Mio. Euro Auftragssumme ist das Solarkraftwerk das bisher größte Projekt in der Unternehmensgeschichte der Phönix SonnenStrom AG.

Der Solarmarkt in Spanien ist mit einer installierten Leistung von rund 45 MW im Jahr 2006 derzeit der zweitgrößte Markt in Europa, nach Deutschland mit rund 750 MW. Die Phönix SonnenStrom AG geht in Spanien für das Jahr 2007 von einer Verdopplung bis Verdreifachung des Marktvolumens aus. "Mit diesem Projekt und weiteren, bereits in Verhandlung befindlichen, Megawatt-Projekten unserer spanischen Tochter Phoenix Solar S.L. wird die Phönix-Gruppe ihren Marktanteil in Spanien in diesem Jahr signifikant ausbauen", so Dr. Andreas Hänel, der Vorstandsvorsitzende der Phönix SonnenStrom AG.

Das 6,5 MW Solarkraftwerk wird in der Nähe der Ortschaft La Solana in Castilla de la Mancha errichtet werden. Auf einer Fläche von 21 ha wird das Bauteam unter Leitung der Phönix SonnenStrom AG rund 40.000 polykristalline Module installieren. Der spezifische Anlagenertrag liegt in dieser Region in Spanien bei über 1.500 kWh/kWp, was eine Energieausbeute von rund 9,8 Millionen Kilowattstunden jährlich erwarten lässt. Baubeginn des 37-Millionen-Projekts ist voraussichtlich im Mai 2007, die Inbetriebnahme soll bis Ende 2007 erfolgen.

Das La Solana-Projekt ist bereits der vierte Solarpark, den die Phönix SonnenStrom AG im Auftrag der KGAL schlüsselfertig errichten wird. Die KGAL plant mit dieser Anlage einen geschlossenen Fonds aufzulegen, der sich ausschließlich an deutsche Investoren richtet.

Quelle: Phönix SonnenStrom AG


Die Bundesregierung macht weg frei für weiteren Ausbau der Solarwärme

Verbesserte Förderkonditionen für Solarwärmeanlagen im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau

Gute Nachricht für alle Eigenheimbesitzer, die ihr Haus mit umweltschonender Solarwärme beheizen wollen: Ab sofort stehen wieder staatliche Fördergelder für regenerative Heizungssysteme aus dem Marktanreizprogramm der Bundesregierung zur Verfügung. Für Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung beträgt die Förderung in diesem Jahr 40 Euro je m2 installierter Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 275 Euro. Bauherren von Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung dürfen sich auf 70 Euro Förderung je Quadratmeter von Vater Staat freuen. In beiden Fällen gilt die so genannte Basisförderung für Anlagen bis zu 40 Quadratmeter Bruttokollektorfläche.

"Die Investition in eine Solarwärmeanlage ist die beste Versicherung gegen steigende Heizkosten. Wie bei der privaten Altersvorsorge hat der Staat erkannt, dass ein innovatives Produkt durch staatliche Zuschüsse noch attraktiver wird und rechtzeitige Vorsorge auch bei Klimaschutz und Versorgungssicherheit Not tut", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar). Über die Förderbedingungen informiert kostenfrei das Internetportal www.solarfoerderung.de, das vom BSW-Solar gemeinsam mit der bundeseigenen KfW-Bankengruppe betrieben wird.

Nach Auskunft des Bundesumweltministeriums werden 2007 voraussichtlich ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen, um eine kontinuierliche Förderung über das gesamte Jahr zu ermöglichen. Davon profitieren auch Interessenten, die 2006 bei der Förderung leer ausgegangen waren: Sie können nach abgeschlossener Investition nachträglich Fördergelder beantragen. Wegen der enormen Nachfrage nach regenerativen Heizsystemen waren die Mittel bereits im Juli vergangenen Jahres erschöpft, vom Bundestag für das Haushaltsjahr 2007 jedoch inzwischen aufgestockt worden.

Die neuen Förderrichtlinien sind mit spürbaren bürokratischen Erleichterungen verbunden. Ab sofort müsse der Bauherr nicht mehr ein dreistufiges Antragsverfahren durchlaufen und auf die Bewilligung seines Antrages warten. sondern könne gleich mit der Baumaßnahme beginnen. Ein Antrag nach Inbetriebnahme der Anlage würde ausreichen, um die Basisförderung zu erhalten, so das Bundesumweltministerium.

Auch im Mietwohnungsbau sind Verbesserungen in der Förderung vorgesehen. Anlagen mit einer Kollektorfläche über 40 qm erhalten zukünftig eine höhere Förderquote im Rahmen des KfW-Programmes Erneuerbare Energien, das in Kürze in Kraft treten werde. Die verbesserten Bedingungen bei großen solarthermischen Anlagen werden nach Auffassung des BSW-Solar dazu führen, dass Solarwärme für Wohnungsgesellschaften zur attraktiven Option wird und Mieter auf niedrigere Betriebkosten hoffen können.

Der BSW-Solar hatte sich für verbesserte Förderkonditionen im Wohnungsbau wiederholt stark gemacht und setzt sich für die gesetzliche Verstetigung in den Folgejahren ein. Jüngst hatte eine Studie der Schweizer Bank Sarasin herausgefunden, dass Europa durch die Förderung von Solarwärme 30 Prozent seiner Ölimporte aus Nahost einsparen kann.


Startschuss für 42 Klima-Projekte

Das Bundesforschungsministerium hat den Startschuss für 42 konkrete Forschungsprojekte zum Klimawandel gegeben. Gesucht würden innovative Technologien für Verkehr, Industrie und Haushalte, die den Ausstoß klimaschädlicher Gase verringern, sagte Staatssekretär Frieder Meyer-Krahmer. Auch müsse man sich auf die Klimaänderungen in den nächsten Jahren einstellen. Auf diesem Gebiet seien Lösungen beispielsweise für die Landwirtschaft erforderlich, die sichere Versorgung mit sauberem Wasser oder den Hochwasserschutz.


Schwarzenegger unterzeichnet striktes Treibhausgas-Gesetz

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat am Mittwoch seine Unterschrift unter ein striktes Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasen gesetzt. Damit sagte der US-Westküstenstaat dem Ausstoß schädlicher Treibhausgase in Eigeninitiative den Kampf an und setzt nun die in den Vereinigten Staaten schärfsten Kontrollmaßnahmen durch.

Ende August hatte sich der Gouverneur mit den Abgeordneten in der Landeshauptstadt Sacramento darauf geeinigt, eine Emissionsbegrenzung gesetzlich festzulegen und den Ausstoß der Schadstoffe bis 2020 um 25 Prozent auf das Niveau von 1990 zu senken. Schwarzenegger hatte das Ergebnis wochenlanger Verhandlungen zwischen seiner Partei und dem von Demokraten dominierten Parlament als "historisches Abkommen" bezeichnet.

Im weltweiten Vergleich rangiert der bevölkerungsreichste US-Staat beim Ausstoß von Treibhausgasen derzeit an zwölfter Stelle. Die neue Regelung betrifft vor allem Industriebereiche wie Kraftwerke und Raffinerien. Sie sieht auch den Handel mit Emissionsrechten vor, wenn Betriebe ihre Quoten überziehen oder unter der Obergrenze bleiben.


Gemeinde Unterhaching setzt auf Strom und Wärme aus geothermischer Energie !

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat heute die Geothermie als ständig verfügbare und umweltverträgliche Energie hervorgehoben.
Bei einem Besuch des Geothermie-Projekts in der Gemeinde Unterhaching bei München sagte Müller:„Die Wärmeversorgung und Stromerzeugung mit Geothermie-Kraftwerken bietet interessante Perspektiven für eine saubere und wirtschaftliche Energieversorgung. Ihr deutlicher Vorteil liegt darin, dass sie nicht an den Öl- oder Gaspreis gekoppelt ist.“ Das Bundesumweltministerium begleitet das Demonstrations- und Forschungsprojekt.

Mit zwei Tiefbohrungen von über 3400 Meter soll ein Thermalwasserkreislauf für ein Kraftwerk geschaffen werden und die Gemeinde Unterhaching schon im Winter 2006/2007 mit Wärme versorgt werden. In Süddeutschland wird heißes Wasser aus der Tiefe schon in einigen Gemeinden für die Wärmeversorgung genutzt, so zum Beispiel in Erding und Unterschleißheim. „Unterhaching hat aber mit der kombinierten geothermischen Wärmeversorgung und Stromerzeugung demnächst die Nase vorn bei der Nutzung der Ressource Geothermie“, so Müller.

Das moderne und lärmarme Kraftwerk wird die Siemens AG errichten. Dabei wird als Arbeitsmedium ein Ammoniak-Wasser-Gemisch eingesetzt, um den Energiegehalt des heißen Wassers effektiv zu nutzen.

Insgesamt spart Deutschland durch Energie aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Erdwärme derzeit über 80 Mio. Tonnen an klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein. Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis 2020 auf mindestens 20 Prozent des heutigen Stromverbrauchs zu steigern. Bis zur Mitte des Jahrhunderts soll rund die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Quelle: Bundesumweltministerium


Das Heizöl wir immer teurer !

Mitten im Sommer 2006 sind die Energiepreise für Heizöl sehr stark gestiegen. 100 Liter Heizöl kosteten in der ersten Woche im August 65.30 € und damit 2,40 € mehr als eine Woche zuvor. Die beginnende Hurrikan Saison in der USA und die Krise im Nahen Osten treiben den Preis in die Höhe. Experten sind der Meinung, das die Heizölpreise noch weiter steigen werden.


Durchbruch auf europäischem Markt.
City-Solar-Gruppe baut in Spanien derzeit weltgrößte Photovoltaikanlage.

Seit einigen Jahren projektiert, baut und betreibt die City Solar-Gruppe aus Bad Kreuznach große Photovoltaik-Kraftwerke ab einem Megawattpeak aufwärts – bis dato ausschließlich in Deutschland. Jetzt ist dem Unternehmen der erste Durchbruch auf dem europäischen Markt gelungen. Anfang August fiel der Startschuss für den derzeit weltgrößten zusammenhängenden Photovoltaik-Solarpark in der spanischen Provinz Alicante.

Dort errichtet und betreibt die Gruppe für einen Investorenpool 200 Einzelanlagen jeweils mit einer Leistung von 100 KW, insgesamt also 20 Megawattpeak, die bis Spätsommer 2007 realisiert werden. Ziel ist es, alle vier bis fünf Wochen 20 x 100 KW-Anlagen (sprich 2 MW) ans Netz zu bringen. Ein ambitionierter Plan, aber in jedem Fall realistisch, alleine schon wegen des Know-How, das City Solar im Bereich Kraftwerksbau mitbringt. Nicht umsonst stehen auf der Referenzliste des Unternehmens mit Göttelborn, Saarbrücken und Sembach bereits drei Solarparks in Deutschland jeweils mit einer Spitzenleistung von 4 MW. Hinzu kommt, dass sich City Solar frühzeitig Partner vor Ort in Spanien gesucht hat, mit denen auf schnellem und unkompliziertem Weg zusammengearbeitet werden kann.

Der Solarpark entsteht auf einer Gesamtfläche von rund 500.000 Quadratmetern, so groß wie 71 Fußballfelder. Insgesamt werden knapp 100.000 polykristalline Module vom Typ „City Solar PQ 200“ installiert, mit denen nach Inbetriebnahme aller Einzelanlagen rund 30 Millionen Kilowattstunden Solarstrom für 24.000 Haushalte pro Jahr produziert werden. Dabei werden jährlich 30.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Quelle: City Solar AG

 
 

 

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